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11. Hessischer Familientag 2023 in Lampertheim

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Moderne Familie braucht Inklusion, Kinderrechte und Frühe Hilfen!

Der 11. Hessische Familientag lockte rund 15.000 Besucherinnen und Besucher ins südhessische Lampertheim und verschaffte Familien und Kindern deutlich Sichtbarkeit und Gehör. Mit den Talkrunden zu Kinderrechten, zu Inklusion und zu Frühen Hilfen wurde Familienpolitik inhaltlich konkret.

Mit einem Trommelwirbel wurde der Hessische Familientag am Vormittag auf der Bühne am Schillerplatz eröffnet. Kinder und Erwachsene griffen zu, um die Trommel für Familien zu schlagen: moderne vielfältige Familie braucht Inklusion, Kinderrechte und Frühe Hilfen!

„Wir wollen der Familie in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen,“ griff Matthias Wilkes, Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, die Aktion auf. „Unsere Idee, jeweils eine hessische Stadt an einem Festtag zur Hauptstadt der Familien zu machen, ist bundesweit ein einzigartiges Erfolgsmodell geworden.“ Es sei wichtig, Familien durch bedarfsgerechte Angebote und tragende Netzwerke in ihrem Umfeld zu stärken.

Die Karl Kübel Stiftung und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration richteten als Veranstalter den Hessischen Familientag in Zusammenarbeit mit der gastgebenden Stadt Lampertheim aus. „Für uns als Landesregierung ist die Unterstützung für Familien ein wesentlicher Pfeiler unseres täglichen Handelns. Was Familie ist, ist für uns vielfältig. Was aber alle eint: Wer Familie als Ort der Geborgenheit, der Zugehörigkeit und des Halts, der Tradition und der Zukunft erleben darf, der hat die beste Grundlage für die Herausforderungen dieser Zeit und der Zukunft“, sagte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn, die Hessens Sozial- und Integrationsminister Kai Klose bei der Eröffnung vertrat. „Wir sind daher sehr dankbar über das starke und vitale Netz in Hessen an sozialen Einrichtungen, Institutionen, Stiftungen wie die Karl Kübel Stiftung und den vielen ehrenamtlich Engagierten. Der Familientag zeigt wieviel Potential in dieser gemeinsamen Arbeit liegt!“, so Dorn.

Rund 120 Einrichtungen und Organisationen aus ganz Hessen und der Region – darunter Schulen, Kindergärten, Kirchen, Vereine, Verbände und Initiativen – beteiligten sich auf dem „Markt der Möglichkeiten“ mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Bühnenprogrammpunkten an dem Event.

Ein besonderer Blickfang auf dem Festgelände waren Ernie und Bert, Hund Keks und Rabe Rudi aus dem Kinderfernsehen, Seifenblasen-Künstler, die Tauchstation der DLRG Lampertheim, ein Bobbycar Racing-Parcours, präsentiert von der Sparda-Bank Hessen, und der Bauwagen aus Löwenzähnchen, den die Familienkarte Hessen anbot. Zu den weiteren Höhepunkten des Bühnenprogramms für Jung und Alt zählten das Mitsingprogramm des Liedermachers Wolfgang Hering, die Fitness-Tipps der BARMER und ein Kinderorgelkonzert zum Orgeljubiläum in der Domkirche.  Auf der Bühne am Europaplatz ging es vor allem um das Thema Inklusion. So hatte sie ein Hubpodest für Rollstuhlfahrende und mit dem Handbiker Florian Sitzmann einen Moderator, der aus eigener Erfahrung zur Sache reden konnte. Die Talkrunden boten inmitten der Unterhaltung aus Musik, Tanz und Show den Platz für die aktuellen Themen und Herausforderungen, die Familien bewegen.

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